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18. October 2026 — Reiki Sitzung - Visionen
Ich hatte heute das Glück in den Genuss einer Reiki- Heilung zu kommen. Meine Leber tat weh. Blähungen. Sorge um den Krebs.
Zusammenfassend darf ich folgendes festhalten:
Es zeigte sich ein Stausee. Und mit dem Übertrag der Energie stürzte sich etwas in das Tal. Es war kein Wasser sondern etwas in der Farbe rot + lila. Es löste sich sehr viel Energie. Gleichzeitig hatte die Reiki Meisterin den Eindruck das sich die Energie in meinem Körper vom Zentrum leicht nach rechts zog.
Das Zentrum steht für die Gegenwart, die rechte Seite für die Zukunft, links für die Vergangenheit. Es zog sie etwas nach leicht rechts was für eine unmittelbare Zukunft spricht. Dem gegenüber öffnete sich dieser Damm und ließ alle Energie los. Diese ergoss sich in eine Form, einen See.
Schlussendlich nahm sie ein geometrisches Gebilde mit unterschiedlichen Ebenen war. Diese Ebenen waren in unterschiedliche Richtungen gesetzt. Mit dem Reiki vermittelten sich alle Ebenen und kamen zu etwas zusammen, was eine Zentrierung hatte.
13. October 2026 — Heilungsritual
Einfaches Heilungsritual im Wald (solo oder in kleiner Gruppe)
Vorbereitung
• Wähle einen ruhigen Platz im Wald, idealerweise bei einem Baum, den du magst (Eiche, Birke, Buche o. Ä.), oder einer kleinen Lichtung. Achte auf den Ort: Respektiere die Natur, hinterlasse nichts, nimm ggf. mit, was du mitbringst.
• Optional: Eine Schale Wasser (am besten aus einem Bach oder Regenwasser), etwas Erde oder einen Stein, eine Feder oder Räucherung (wenn erlaubt und sicher), eine Kerze (nur wenn absolut brandsicher), Blumen/Kräuter als Gabe.
• Intention klar machen:
Persönliche Heilung (körperlich/emotional),
Heilung des Landes, oder beides.
Ablauf
1. Ankommen und Erden
Stehe oder sitze ruhig. Atme tief ein und aus. Spüre die Füße auf dem Boden, die Luft, die Geräusche des Waldes. Stell dir vor, Wurzeln wachsen aus deinen Füßen in die Erde und verbinden dich mit dem Baum/ dem Ort.
2. Frieden verkünden
Drehe dich nach Osten, Süden, Westen und Norden und sprich:
„Friede dem Osten und dem Element Luft.
Friede dem Süden und dem Element Feuer.
Friede dem Westen und dem Element Wasser.
Friede dem Norden und dem Element Erde.
Friede sei in diesem Hain und in uns.“
3. Raum öffnen und Elemente einladen
Rufe die Kräfte des Ortes: „Mutter Erde, wir bitten um deinen Segen. Geister des Waldes, des Baumes und des Landes, seid willkommen und unterstützt dieses Heilungswerk.“
Du kannst die vier Elemente mit Gegenständen oder Gesten ansprechen (Erde: Stein berühren, Wasser: Wasser ausgießen oder berühren usw.).
4. Verbindung und Heilungsarbeit (Kern)
• Lehne dich an den Baum oder setze dich an seinen Stamm.
• Visualisiere heilendes Licht oder „Nwyfre“ (Lebensatem / Lebensenergie) – Spüre, wie Energie aus der Erde durch die Wurzeln des Baumes und durch dich fließt, oder wie goldenes/grünes Licht dich und den Ort durchströmt.
• Bei Landheilung: Stell dir vor, wie die Energie den Boden, die Bäume und das Leben um dich herum stärkt und regeneriert.
• Bei persönlicher Heilung: Atme die Energie ein, lasse Belastendes ausatmen und in die Erde oder den Baum abgeben (mit dem Wunsch, dass es transformiert wird).
• Optional: Singen, Summen, Trommeln, ein kurzes Gebet an eine Gottheit wie Brigid (Heilung/Feuer) oder einfach an die Naturgeister. Ein einfacher Awen-Gesang („Ah-Oh-En“, dreimal) wird oft verwendet, um Inspiration und Energie zu fließen lassen.
5. Gabe und Dank
Biete etwas an: Wasser ausgießen, ein paar Kräuter oder Blumen hinlegen, ein Lied singen oder einfach Dank aussprechen. „Ich danke dem Baum, dem Land und den Geistern für diese Heilung und Unterstützung.“
6. Schließen
Bedanke dich bei den Elementen und Geistern, erkläre den Frieden erneut und sage, dass der heilige Raum nun geschlossen ist. Atme noch einmal tief und kehre bewusst in den Alltag zurück. Iss oder trinke etwas, um dich zu erden.
Varianten
• Baumverbindung: Viele Druiden praktizieren bewusstes Verbinden mit einem Baum – Wurzeln spüren, Rinde berühren, Energie austauschen. Das ist sehr kraftvoll im Wald.
• Landheilung: Manche arbeiten langfristig an einem kleinen „Heilungshain“ oder erneuern den Ort über die Jahreszeiten hinweg, statt nur ein einmaliges Ritual zu machen.
05. October 2026 — So unglaublich
In einer kleinen Vision flog ich plötzlich durch eine Art Energietunnel bzw. Wurmloch. Es ging eine ganze Weile so. Am Ende löste es ich auf und ich sah so etwas wie Risse weiße und lila Energiebubbles. Ich kam zum stehen und befand mich wie auf einer Plattform. Diese war eher künstlich. Als würde ich auf der Brücke eines Raumschiffes stehen. Und plötzlich kam von unter dem Rand des Raumschiffes eine Art Energiewesen ganz langsam hochgeflogen. Blau… dann noch eines. Mit einer schier immensen Größe. Groß, bedächtig, langsam glitten sie an uns vorbei. Riesige Tuere, ähnlich Mantarochen. Nur das Sieben All flogen. Nach einer Weile konnte vor mir einen Planeten erkennen. Unsere Erde ist dagegen eine Spielball von der Größe. Dieser Planet scheint sehr phärisch. Und ich wusste auf einmal dass diese Wesen zum ihm gehören. So ein größer weiß sphärischer Planet. Unglaublich. Es trieb mir die Tränen in die Augen. Frieden, Schönheit. Riesige Bewohner. Lang, auch sphärisch. Mindestens 7 Meter hoch. Langsame und bedächtige Bewegungen. Alles war im Reigen. Wie unglaublich friedvoll und energievoll.
Danke für diesen Ausflug auf einen anderen Planeten.
05. October 2026 — Grenzenlosen Frieden
In einer aus linearer Sicht betrachteten Zeitlinie sehr kurzen Trance war im Weltall. Auf mich flog etwas sehr helles zu. Als es mich passierte war es ein riesiger Komet aus purem Gold. Er flog an mir vorbei und ich ließ meinen Blick hinterher schweifen. Der Komet zog einen goldenen Schweif aus vielen kleinen Teilchen hinter sich her. Sie trafen auf mich und ich war plötzlich mitten drin. Löste mich auf und wurde auch zu einem kleinen goldenen Teilchen was nun mehr durchs All trieb. Völlig bei sich. Ausgefüllt. Grenzenlos. Allein und doch nicht allein. Unendlich. Ich war das Teilchen was einfach „sein durfte“.
Ich bin dankbar für diese Vision.
03. October 2026 — Vision von etwas Größerem
Ich spielte heute Morgen mit dem Gedanken meine Fähigkeiten die mir sehr viel Freude machen auch niedrigschwellig auf Mittelaltermärkten auszuprobieren.
Damit ging ich in eine Meditation und fragte um Rat.
Nach einer Weile kam die Vision einer Plattform im Weltall. Am Ende der Plattform sah ich einen großen goldenen Ball. Eine Art Sonne. Licht. Als ich näher heranging, war es etwas so großes. Mit Struktur. Mit Dimensionen und einer Schönheit, die mir Tränen in die Augen trieb. Ich begriff, dass dies die Antwort auf meine Frage war. „was da auf dich wartet ist viel größer. So groß das du die Dimensionen noch nicht abschätzen kannst. Es ist viel Licht und Liebe und si groß und schön.“
Ich fühle mich gesegnet. Ein Hoch auf dieses Leben.
24. September 2026 — Trance im Gym
Ich habe das Gefühl, dass es momentan Schlag auf Schlag geht. Noch heute Morgen hatte ich in einer Morgen Meditation einen weißen Wolf. Und dann gehe ich nachmittags ins Gym. und da bekomme ich die Zah 221 eingegeben. Dann hab ich ein bisschen recherchiert, was diese Zahl bedeuten könnte.
Deutung: Häufige Botschaften von 221
Viele Quellen fassen es so zusammen:
• Du hast eine Phase der Geduld, des Vertrauens und der inneren Vorbereitung hinter dir. Jetzt ist der Moment, in dem aus Harmonie konkrete Handlung werden kann („harmony into action“).
• Bleib positiv und dankbar – deine Einstellung beeinflusst, was sich manifestiert.
• Du bist auf dem richtigen Weg und wirst unterstützt. Vertraue dem Timing und deiner Intuition.
• Balance ist wichtig: zwischen Geben und Nehmen, materiell und spirituell, allein und in Verbindung mit anderen.
• Neue Möglichkeiten oder ein neuer Abschnitt stehen an. Du hast mehr Gestaltungskraft, als du vielleicht glaubst.
In Beziehungen geht es oft um Harmonisierung, offene Kommunikation oder darum, dass eine Verbindung reift und stabiler wird. Beruflich oder persönlich kann es ein Impuls sein, Pläne, die du schon länger hegst, jetzt mutig und geerdet umzusetzen.
24. September 2026 — Weißer Wolf
24. September 2026 — Weißer Wolf in Meditation
Ich habe eine tägliche Morgenroutine. Zuerst heisse ich sämtliche Spirits und den Tag um mich herum mit einer mit Musik unterlegten Morgenmeditation willkommen. Sie geht 12 Minuten und ist mit Afrikanischer ZuluMusik unterlegt.
Danach meine kleine Yogaeinheit. Nur 5 Minuten.
Und heute noch dazu eine geführte Meditation um in tiefe Trance zu kommen. Dabei erschien mir ein weißer Wolf. Er hatte ein Geschirr locker um und spielte mit etwas sehr lebendig.
Deutung: Der weiße Wolf als geistiger Begleiter Ein weißer Wolf gilt in vielen schamanischen und meditativen Traditionen als besonders klares Führungs-Wesen. Weiß steht hier nicht nur für Reinheit, sondern für: • Verbindung zu höherer Führung • Klarheit, die über das Alltagsdenken hinausgeht • Schutz auf inneren Wegen • Transformation, ohne dass sie laut oder gewaltsam sein muss Er erscheint oft, wenn jemand bereit ist, der eigenen Intuition mehr zu vertrauen – oder wenn ein innerer Weg „offiziell“ begleitet wird. Der weiße Wolf kommt selten als grobe Kraft, sondern als stille, wache Präsenz.  Viele Traditionen sehen Hunde und wolfsähnliche Wesen als Grenzgänger: Sie schützen Schwellen, begleiten Seelen und können in Meditation als Boten erscheinen.
Ich freu mich :) Und bin dankbar
23. September 2026 — Waldbaden
Ich war heute in meinem Wald. Und auch wenn ich mir jedesmal aufs Neue vornehme, richtig ordentlich zu marschieren dauert es nie lange und ich verliere meinen Vorsatz und trete tief ins Dickicht ein. Es ist eine magische Welt. Ich werde demütig und bin sehr berührt ob der Energie. Dieser Friedlichkeit. Freundlichkeit. Die flirren der Luft, die Sonne die durch die Wipfel bricht. Ein Lauschen und Rauschen in allem. Soviel Leben. Leichte Energie. Alte Energie. Ich spüre Mutter Erde und nehme im Herzen tiefen Kontakt zu ihr auf. Ich vergesse die Zeit und bin zutiefst bewegt. Ich sitze und bewege mich ohne Zeit durch den Raum. Es ist bezaubernd. Und ich bin einfach so dankbar.
21. September 2026 — Quarks 157
Am Wochenende war ich wieder beim Treffen meines Sonnenzirkels. Ein Kreis von Frauen mit medialem Interesse. Früher hätte man uns wohl verbrannt. Wir benutzen das Ouija-Board zur Kontaktaufnahme mit der geistigen Welt.
Es war unglaublich. Es meldete sich eine Dame mit dem Namen Gerda für eines unserer Mitglieder. Über das Board gab sie zu verstehen, dass sie ein Familienmitglied ist, das unserer Sitzenden nicht bekannt ist — und dass sie im Krieg gelebt hat.
Danach zeigte das Board auf unsere Nachfrage, wer nun da sei, den Namen Quarks. Alle Frauen waren außer sich. Denn es ist ein großes Bewusstsein, das sich bei mir schon in einer Quantenheilhypnose als Zivilisation gezeigt hat. Kurz: ETs. Aber als Bewusstsein. Und sie waren auf einmal da. Alle haben es gesehen.
Und sie gaben uns einen Code. Mit dem konnten wir nichts anfangen. Es war COD157. Sie gaben uns zu verstehen, dass wir noch nicht wissen, was es ist. Auf meine Nachfrage, warum sie sich den anderen auch zeigen und nicht nur mir, kam die Antwort: Der Kreis ist reif. Die Menschheit ist reif. Es war echt irre.
Einen Tag später habe ich nachgeschlagen, was die Zahl 157 bedeuten könnte. Dabei kam zum Tragen: Quarks 157 lässt sich im spirituellen Zusammenhang wie eine Frequenzeinstellung lesen. Quarks steht für die kleinsten Elementarteilchen im Universum. 157 für eine Schwingung. Sobald man den Fokus auf 157 legt und damit meditiert, wird Kontakt mit der Zivilisation möglich, die hinter diesem Code steht.
Dieser Tag war unglaublich spirituell. Ich war so glücklich, dass ich nun direkter kommunizieren kann — und dass sich so viele Fragezeichen gelöst haben.
Der Anfang. Eine Reise nach England im Juli 2026. Was ich gelernt habe — und was mich unterwegs gefunden hat.
8. bis 13. September 2026 — Healing-Seminar
Vom 8. bis 13. September war ich bei Oliver Tappe in einem Healing-Seminar. Es war unglaublich: die Meditationen, die Kontaktaufnahme zur geistigen Welt.
Wir kamen als Teams zusammen und durften Trancehealing geben. Die Energien, die sich dabei bewegten, waren heftig und schweißtreibend.
Einmal sollten wir uns als Fünfergruppe zusammenfinden. Danach ging jeder auf sein Zimmer. Wir erhielten eine Gruppenmeditation und trafen uns tatsächlich auf der astralen Ebene wieder. Alle. Jeder schilderte, was wir dort getan hatten. Das war der Beweis: Wir sind wirklich multidimensional.
Die ganze Woche war berührend und schön.
3. Juli — Der Aufbruch
Eine Reise zu mir selbst. Zelty Hella im Erfttal. Die Quarks. Bernkastel. Camping bei Dünkirchen. Dover. Der Kontinent fällt hinter mir ab. Etwas in mir wird weiter.
11. bis 18. Juli — Arthur Findlay College, erster Mal
Kurs: Embracing the Standards. Zehn Menschen. Ich werde in die fortgeschrittene Gruppe gesetzt.
Eine Nacht vor dem College muss ich überbrücken. Eine Frau auf dem Nachbargrundstück lässt mich kostenlos stehen. Als ich mich vorstelle, liegt plötzlich Druck auf meiner Brust — und ich weiß, das gehört zu ihr. Ich spreche sie an. Sie öffnet sich. Ich halte, ohne zu nehmen.
Im Kurs lerne ich Litha aus Irland kennen. Heilerin, ein Heilzentrum, sie sieht Feen, ungefähr sechzig. Sie soll mich Mutter nennen. Und Lili: achtunddreißig, Florida, Wurzeln in Mexiko, eine Hundeschule. Begegnungen, die sich nicht klein anfühlen.
Am College passiert das Eigentliche auch im Zimmer. Ich räume mit meiner Kindheit auf. Nicht als Theorie. Als etwas, das den Körper erreicht. Ich teile den Raum mit einer Frau, die ich als Lemurierin erkenne. Nicht weil jemand ein Etikett darauf legt. Weil etwas in ihrer Energie älter ist als dieses Leben, weich und weit, und weil ich mich in ihrer Nähe nicht verstellen muss. Wir begegnen uns dort, wo Sprache dünn wird. Nachts liegt das College still. In mir arbeitet es weiter.
Energie aufbauen, so wie gelehrt: die Mitte, das Herz. Das Licht anzünden und ausweiten — Brustkorb, Kopf, Arme. Oder jemand steht mit einem strahlenden Lächeln vor dir, antwortet dir, füllt den Raum. Mehr und mehr. Pulsierende Wellen aussenden und eine positive Seele herbeirufen.
Wenn der Kurs endet, bin ich k.o. Nicht leer. Ausgeräumt.
16. und 17. Juli — Was der Kurs in die Hand legt
Psychic Reading: die eigene Energie geht in die der anderen. Was kommt, das kommt. Kein Ziehen. Empfangen.
Bilder: in die eigene Energie gehen, sie herausholen, Spirit um ein Bild für die Sitzende bitten. Dann nicht am Rand stehen. Hineinfühlen. Welche Emotion? Warum dieses Bild?
Musik: ein Lied geben lassen. Nicht interpretieren. In die Emotion im Lied gehen und daraus das Bild wachsen lassen.
Remote Viewing: Kontakt, dann alles aufs Leben richten, bis ein Bild steht. Sich hineinlegen. Den Ort. Den Namen des Communicators, wenn er kommen will.
Für mich selbst, am 17.: ein Besen an der Ecke einer Schule. Leerer Schulhof nach dem Sturm. Es geht weiter. Aber mit Pause. Ich werde lernen. Ruhe und freie Zeit liegen vor mir. Child of Mine, einen Tag zuvor.
Die große Linie des Kurses: erden. Wurzeln. Es ist alles da. Die Steine auf dem Weg kommen aus mir. Öffne die Gefühlseite — dann ist der Weg offen. Ein Leuchtturm werden, ohne Druck. Es kommt von allein.
Mantren, während ich Naturenergie aufbaue: Ich öffne mich für euch. Mein Herz öffnet sich. Ich bin bereit. Zeige mir, was ich brauche, auch wenn ich es nicht erwarte.
Immer bei der Persönlichkeit beginnen. Wer bist du. Spirit hat seine eigene Sicht — das darf man sagen. Faden verloren? Zurück an die Stelle, an der es zuletzt stimmte.
Anark ist keine einzelne Stimme, sondern eine Gesellschaft. Ich darf warm und weich bleiben. Ein Wesen aus Lemurien steht fünfzehn Sekunden vor mir, sichtbar und fühlbar. Litha vom Sirius. Justice für Gestorbene ist möglich — und ich brauche Ausgleich, der mich selbst lebendig hält.
Gehe ich in die schwere Schwingung der anderen, fällt meine eigene. Atmen. Dann: und nun? Was mich triggert, ist Arbeit an mir.
Eine Eiche. Große Krone, dicker Stamm, allein im hohen Gras. Die Ernte ist reif. Man sieht sie noch nicht. Die Ruhe davor. Ich achte auf die Wurzeln.
Die Klippen
Nach dem College eine Nacht nahe Seaford. Am nächsten Tag Sussex, ein Waldparkplatz, und der Wunsch, nur kurz zu den Seven Sisters. Kurz. Zu Fuß.
Es werden acht, neun Meilen. Eine der schönsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Wege direkt am Rand. Die Klippen sind keine Wand — sie sind Wellen aus Kreide und Gras, hoch und runter, hoch und runter. Ich bin k.o. und gleichzeitig so wach, dass mir die Brust wehtut vor Weite. Es fühlt sich an wie eine Pilgerwanderung, die niemand ausgeschrieben hat. Meer ohne Ende. Wind. Gräser. Der Blick fällt nicht nur nach vorn aufs Wasser, er fällt auch zurück in mich.
Mit Umwegen erst um 21:30 am Parkplatz. Leer. Der nächste Platz: Buccle Holiday Park, 22:30, unangemeldet. Es klappt nicht. Dann läuft eine junge Frau hinterher, Feierabend schon vorbei, und lässt mich doch rein. Drei Tage liege ich direkt am Meer und lasse das College aus dem Körper. Danach Dean House nahe Lewes. Erst will ich nicht bleiben — nichts los. Etwas hält mich. Gut so. Ich schlafe, als holte sich das Nervensystem nach. Lewes. Brighton. Meditieren. Nach vier Nächten weiter ins Landesinnere, Stonehenge, Salisbury, Museum, Kathedrale. Alles in Ordnung. Und trotzdem: nicht das, weshalb ich gekommen bin. Etwas in mir wartet noch.
Das Crop Circle Centre und Knap Hill
Ich will schon heim. Irgendetwas dreht den Wagen noch einmal um. Crop Circle Centre. Schon auf der Straße steigt die Laune. Ich singe. Das ist mein Thema, nicht ein Ausflug. Drinnen bin ich sofort zu Hause.
Ein älterer Mann, Kaffee, Fragen zu den Sternen. Ich merke, wie viel ich weiß — nicht aus Büchern allein. In ihm eine sirianische Spur. Danach ein Paar im Camper. Seit 1997 fahren sie zu den Kreisen. Für ihn ist das heiliger Boden: Zeichen, dass wir gesehen werden. Vor mir zwei Grey-Köpfe aus Stein. Für mich atmen sie. Ich sage, warum Greys mir schwerfallen. Die alten Bilder. Entführung. Angst, die sich an genau dieses Gesicht gehängt hat. Sie hören zu. Ich will gefragt werden, nicht genommen. Und ich glaube: oft werden gerade diese Gestalten benutzt, damit die Menschheit vor dem Anderen zurückzuckt.
Später fahren wir nach Knap Hill, dort, wo die Sichtungen dicht liegen. Den Hügel hinauf. Wind, Weite, der Boden unter den Sohlen wie eine Antwort. Hier kann ich Frieden mit den Greys schließen. Nicht weil Angst unsinnig war. Weil etwas Größeres Platz bekommt. Die beiden Köpfe haben Namen: Mitchagal und Sigal.
Avebury — das Portal
Abends noch einmal zurück zum Stonehenge-Platz. Morgens packe ich, obwohl eine Nacht offen wäre, und fahre nach Avebury. Unter einer riesigen Baumgruppe mit Wurzeln wie Armen: Trommeln. Singen. Der Nachmittag gehört den Steinen — männlich, weiblich, die alte Geometrie der Landschaft. Dann zeigt er mir ein Portal.
Man sagt, hier seien Menschen verschwunden. Später Eisen, Magnete in der Erde. Verschlossen. Im Portal sitzen eine Frau und ein Mann mit Federstab und Hut. Das Gespräch mit ihm reißt etwas auf. Tränen, ohne Drama. Er nimmt telepathisch Kontakt auf. Du bist sehr sensitiv. Dein Leben transformiert sich. Du bist nicht mehr die von früher. Lass das Alte. Ich erzähle vom College — und dass ich nicht das Gefühl habe, nur mit Verstorbenen sprechen zu sollen. Sondern mit Guides. Mit dem, was zwischen den Welten steht. Und mit dem, was von den Sternen kommt. Er versteht, warum wir uns treffen. Dafür ist er da. Das wird der Weg. Weil solche Kontakte tief gehen, muss ich stehen können. Emotional. Die alte Zeit anerkennen und gehen lassen.
Er weiß von Avebury: Greys, Sirius, Plejaden. Er kennt „meine“ beiden Greys, ohne dass ich sie nenne. Das Gespräch nährt die Skepsis, statt sie zu beschämen. Eine kleine Meditation bleibt: einatmen, Kälte hart spüren. Ausatmen. Einatmen, den Lieblingsduft. Den Frieden im Atem weiten. Hineinsehen. Den Fokus öffnen.
Am nächsten Tag lange zwischen den Steinen. Es zieht mich wieder zum Portal. Abend. Vollmond. Zuerst eine Frau im Halbdunkel, neben mir im Gras. Sie weiß nicht, wie sie sich selbst lieben kann. Nur, dass sie es lernen soll. Mir kommt: reisen. Menschen, die sie noch nicht kennt. Dann zwei weitere, eine Kiste, ein Heilritual. Ich darf mit. Es rieselt von oben durch den Körper, als würde etwas altes Salz ausgeschwemmt. Wir rufen die vier Himmelsrichtungen. Avebury ist nicht bloß schön. Avebury nimmt dich auseinander und setzt dich behutsamer wieder hin.
Am Folgetag eine Meditation mit Mutter Erde. Ich bin zurück in ihrem Schoß. Sie lässt Wurzeln um mich wachsen. Ich lasse Wurzeln zu ihr. Sie finden sich. Geborgenheit, die nicht klebt.
31. Juli — Glastonbury
Ich komme auf einem stillen Platz an. Beim Abendessen setzt sich eine Frau zu mir. Tiefer Drang, sich mit der Erde zu verbinden. Während sie spricht, verschiebt sich ihre Gestalt. Fee. Spitze Ohren. Jedes Mal, wenn der Verstand fragt, ob das sein kann, kommt Gänsehaut. Ich frage nach dem Drang. Nach dem Weg zum Tor.
Morgens 5:45 nimmt sie mich mit. Der Aufstieg ist leichter als gedacht. Oben weitet sich alles. Beim Abstieg sehe ich ihre Trauer. Sie liebt, und die Wege gehen auseinander. Ich sage, was getragen hat, hat getragen. Und nun darf Licht weiter, auch wenn die Form sich ändert. Sie weint kurz. Ich schlage vor, aus der Stille einen Brief zu schreiben. Sie umarmt mich lange.
Später will ich den Göttinnentempel. Die Karte legt ihn neben die weiße Quelle. Kein Tempel, wie ich ihn mir gedacht habe. Ich will schon gehen — da steht eine Tür offen. Kerzenlicht. Ein steinerner Brunnen im Gewölbe. Menschen baden. Die Luft hält still. Das ist kein Museum. Das ist Einkehr.
Ich setze mich auf eine Bank in der Ecke. Etwas zieht und macht schwer, wie ein Magnet in der Brust. Dann singen andere Frauen, und ich stimme ein. Die Frequenz steigt, bis uns schwindelig wird. Nicht gefährlich. Zu voll für den kleinen Verstand. Unglaublich. Danke, Spirit.